Aktuelles aus den Vereinen

"Wunschomi" mit ihrem anvertrauten Zögling

 

Seit Urzeiten suchten und fanden die Menschen einen Grund zum Feiern. Waren dies ursprünglich mutmaßlich spontane Anlässe, die zum Feiern anregten; Anlässe, die naturbedingt waren oder dem persönlichen Erleben entsprangen, so ging der Mensch im Laufe seiner Entwicklung dazu über, strukturiert zu feiern und so dem Leben einen erweiterten Sinn zu geben. „Es gab eine Zeit zum Feiern und es gab eine Zeit zum Trauern“, so zitierte Gabi Schimmel vom Katholischen Bildungswerk anlässlich ihres Vortrages „Feste und Bräuche – da gab es was zu feiern“ im Seniorencafe des Generationenbundes einen alten jüdischen Sinnspruch, der wohl auch heute noch nichts von seinem Erkenntnisgehalt verloren hat.

Bildungswerk und Generationenbund kooperieren beim Seniorentreff

 

Bildung und Geselligkeit sind bei uns willkommen – unter diesem Motto hatten kürzlich der Generationenbund in Kooperation mit dem Katholischen Bildungswerk Berchtesgadener Land im Seniorencafe in Bad Reichenhall eine Vortragsreihe gestartet. Zum Auftakt dieses Vorhabens trafen sich nun, pandemiebedingt etwas verspätet, die am Seniorencafe beteiligten Akteure zu einer kurzen Rückschau auf den Start dieses Seniorentreffpunkts und einem ersten Ausblick auf angedachte, weitere Aktivitäten.

So konnte Günter Wolf vom Generationenbund in seiner Begrüßung erfreut feststellen, dass sich das Seniorencafe zwischenzeitlich zu einer festen Einrichtung für viele ältere Menschen in der Stadt entwickelt hat, eine Einrichtung, in der vorrangig Geselligkeit gepflegt wird. In der aber auch neben dem obligaten Kaffee trinken gemeinsam gespielt wird, Kontakte geknüpft und Freundschaften geschlossen werden. Und, in dem aber auch geistige Beschäftigung nicht vernachlässigt wird.

Liebe Mitglieder,
sehr geehrte Damen und Herren,
vermutlich werden Sie überrascht sein, wenn ich mich mit dem Brückenbauer so kurz nach der Jahreshauptversammlung Ende September letzten Jahres bei Ihnen melde.

Unabhängig von der erfreulichen Entwicklung der Mitgliederzahl und der Vereinsleistungen zeichnet sich eine ganze Reihe von organisatorischen und personellen Veränderungen in der Vereinsarbeit ab, über die ich Sie auf diesem Wege in Kenntnis setzen möchte. Wie bereits bei der letzten Mitgliederversammlung erwähnt, wird Manfred Vonderthann seine Funktion als 2. Vorsitzender aus Altersgründen ablegen. Er wurde bei der letztjährigen Mitgliederversammlung bekanntlich zum Ehrenmitglied ernannt und wird daher auch in Zukunft dem Verein mit seinem Rat immer wieder hilfreich zur Seite stehen. Für seinen möglichen Nachfolger konnten wir Herrn Thomas Vorberg gewinnen, den wir bei der kommenden Wahl für das Amt vorschlagen werden. Seit dem Ausscheiden von Franz Deml verwaltet er derzeit kommissarisch die Finanzen. Frau Gisela Görlich möchte die Vorstandschaft ebenfalls der Mitgliederversammlung zur Wahl als Kassiererin vorschlagen. Beide Personen wären eine große personelle Bereicherung bei der fortwährenden Weiterentwicklung unserer Seniorengemeinschaft.

Ein weiterer Schwerpunkt in der Organisation des Vereins ist die Entscheidung von Elisabeth Homberg, die Betreuungs- und Vermittlungstätigkeit für helfende und hilfesuchende Mitglieder aus Altersgründen abzugeben. Ihr gebührt unser Dank für ihren engagierten Einsatz zum Wohle unserer Vereinsmitglieder. Erfreulicherweise konnte Walter Parma die Damen Dr. Barbara Wetzel und Andrea Zinner für diese zentrale Funktion der Vereinsarbeit neu gewinnen.

Ich bin überzeugt, dass diese Neuausrichtung unserer Arbeit ein stabiles Fundament angesichts der wachsenden Herausforderungen unserer greisenden Gesellschaft darstellt.

Auch die dringend erforderliche Mitgliederversammlung, die wir so bald als möglich abhalten wollen, wird genug Gelegenheit zu Information und Gedankenaustausch ermöglichen.

In diesem Sinne freue ich mich auf ein baldiges Wiedersehen und verbleibe mit den besten

Grüßen


Ihr Dr. Friedrich Schmidt

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