Ein paar Nebengedanken zur derzeitigen Corona-Angst

Der Mensch lebt nicht allein auf dieser Welt, auf ihn wirken viele Kräfte: Umweltfaktoren wie Kälte oder Licht, natürliche und künstliche Strahlung, aber auch seine Nahrung  und auch seine soziale Umwelt. Die Menschheit hat sich immer angepasst und deshalb überlebt. In unserer Umwelt sind aber noch ganz andere für das Auge nur schwer oder gar nicht sichtbare Gefahren. Dazu gehören die Krankheitserreger wie Viren und Bakterien. Auch damit hat der Mensch gelernt, zurecht zu kommen: Er stirbt nicht an jedem Schnupfen oder Durchfall.

Jetzt gab es plötzlich eine Pandemie, eine neue Erkrankung, die die ganze Welt eroberte und gegen die der Mensch zunächst nichts machen konnte, außer sich vor der Ansteckung so gut wie möglich zu schützen. (Maske, Abstand etc.) und plötzlich lesen sie in der Zeitung täglich von diesem Virus. Viele mögen es gar nicht mehr hören: Inzidenz, RNA Impfstoff, Schulschliessungen… 

Vielleicht ist es ganz gut mal ein paar Grundbegriffe zu  erklären, dann kann man vielleicht gelassener die Infektionslage beurteilen.

Welche Erreger können uns denn krank machen? Da gibt es eine ganze Armee von Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten.

Schauen wir zuerst mal auf die Bakterien. Mit einigen von ihnen leben wir Menschen in enger Zusammenarbeit, zB die Darmbakterien, die das Vit B12 produzieren. Auf unserer Haut wimmelt es von Bakterien, die wir mit Wasser und Seife vermindern können, doch wir bekommen sie nicht weg, sie schaden uns meist nicht. Einige Bakterien sind jedoch höchst gefährlich: sie verursachen (zT eitrige) Entzündungen an den Mandeln, den Hirnhäuten oder auch mal am Herzen. Seit fast 100 Jahren haben diese Bakterien jedoch ihren großen Schrecken  verloren, weil die damals entdeckten Antibiotika (die aus Pilzkulturen gewonnen wurden) eine Behandlung ermöglichten. Die früher gefürchteten Choleraepidemien sind fast verschwunden. Die Erinnerung an die schreckliche Pest halten die Schäffler wach oder die Pestsäulen, zB in Marzoll.

Bakterien sind winzige Lebewesen, die sich in unserem Körper vermehren können. Im Gegensatz dazu brauchen die Viren eine Wirtszelle mit deren Hilfe sie sich vermehren. Allein sind sie kaum lebensfähig. Es gibt unzählige Arten von Viren, viele sind für uns Menschen nicht gefährlich, aber zB für Kühe, andere sind höchst problematisch, weil unser Körper erst mal sogenannte Antikörper bilden muss, die müssen für jedes Virus neu formatiert werden. Weil jedes Jahr Schupfen Viren mich treffen, hat mein Körper es gelernt dagegen so viele verschiedene Antikörper zu bilden, dass irgendeiner schon passt und deshalb ist der Schnupfen nach ein paar Tagen besiegt. Kommt ein neues Virus wie zB vor ein paar Jahren das HIV (AIDS) Virus, dann breitet sich dies Virus ungebremst aus, bei denen die es traf. Auch Ebola war so ein ansteckendes Virus, an dem die Menschen starben ohne, dass wir ihnen hätten helfen können.

Und nun kam da ein Coronavirus (es gibt ganz viele verschiedene), gegen das wir auch keine Therapie haben. Es ist zwar nicht so tödlich wie Ebola, dafür ist es so ansteckend, dass ein paar Virusteilchen in der Atemluft genügen um einen Menschen anzustecken. Man schätzt, dass 1-5% der Erkrankten daran sterben. Niemand hatte Antikörper und so kam es einer Pandemie (Welt-Infektion)  

Doch auch bei Virusinfektionen haben wir Menschen in den letzten 100 Jahren gelernt, uns zu schützen, nämlich durch die Impfung.  Man spritzt eine kleine Anzahl von meist abgetöteten Erregern und der Körper bildet Antikörper, die dann auch noch lebende Viren zerstören. So ist es zB gelungen die Pocken aus der ganzen Welt zu vertreiben und selbst bei der vor 60 Jahren noch gefürchteten Polio hat eine weltweite (!!) Impfkampagne (erinnern Sie sich noch an die Schluckimpfung?) diese Erkrankung  fast besiegt (noch 16 Fälle im letzten Jahr im Kampfgebiet der Taliban).

Das Problem bei der Coronapandemie war jedoch, dass wir noch keinen Impfstoff hatten, da wir ja das Virus nicht kannten. In einer Rekordzeit wurden verschiedene Impfstoffe entwickelt (es dauert normalerweise mindestens 10 Jahre!). Manche dieser Impfstoffe beruhen auf einem ganz neuen Prinzip, das jedoch unglaublich wirksam ist, es fehlten nur die langfristigen Erfahrungen, deshalb das mediale Durcheinander.  Wie wirksam diese Impfungen sind, sieht man zB in England, wo zunächst die höchste Zahl von Infizierten war und drei Monate nach dem Start der Impfkampagne die Einkaufszentren und Fußballstadien wieder geöffnet wurden.

Wenn auch bei uns die Mehrzahl der Menschen geimpft ist, wird der Covid-Erreger die Lust verlieren uns zu ärgern, auch wenn er sicher nicht ganz verschwindet. Deshalb: Gehen Sie möglichst alle zum Impfen!!

Informationen von Gesundheit aktuell

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19. Januar 2022

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