Unser Körper muss sich ständig mit seiner Umwelt auseinandersetzen. Schon als Kind lernt man mit den verschiedensten Schadstoffen, also auch mit Bakterien und Viren umzugehen. Wer einmal als Kind Diphtherie hatte, bekommt sie nie wieder, denn der Körper hat mit seinem Immunsystem die richtigen Abwehrstoffe entwickelt.

Diese Fähigkeit, Abwehrstoffe gezielt zu bilden, nutzt man auch bei jeder Impfung. Da wird ein abgeschwächter Erreger oder auch nur ein Teil des Virus dem Körper präsentiert  und der bildet dagegen Abwehrstoffe, die eine schwere Erkrankung mit dem richtigen Erreger verhindern. Übrigens:  Wenn alle Menschen solche Abwehrstoffe haben, stirbt die Krankheit aus, wie es z.B. mit der Pockenimpfung gelang, und wie wir es z.Z. mit der Polio schon fast erreicht haben (nur noch wenige Dutzend Fälle pro Jahr in Gegenden der Welt, wo man nicht impfen kann).

Die Entwicklung solcher Abwehrstoffe  nach Impfung oder Krankheit ist eine Höchstleistung unseres Körpers. Diese sogenannte Immunreaktion ist wie eine leichte Variante der Krankheit und kann deshalb auch Fieber und Grippe-symptome hervorrufen und – wenn auch sehr selten- schwere Nebenwirkungen haben, ähnlich wie die echte Erkrankung.

Wenn jetzt im Frühjahr wieder die Pollen umherfliegen, leiden viele Menschen, weil ihr Körper eine Immunreaktion zeigt, die ganz ähnlich wie die Impfreaktion ist; wir nennen dies eine allergische Reaktion, z.B. Heuschnupfen.  Damit ist der Körper schon recht geplagt, deshalb sollte man ihm nicht gleichzeitig auch noch eine Impfung zumuten - die doppelte Belastung könnte unangenehme Folgen haben!

Daher unser Rat: Ihr Heuschnupfenleute wartet ab und lasst Euch erst nach Abklingen des Heuschnupfens impfen!

Ihr Dr. Henner Krauss

 

 

Informationen von Gesundheit aktuell

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19. Januar 2022

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